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Wer versteht, gewinnt!

Verstehen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft. Wer tief versteht, sieht klarer, erkennt, worum es im Kern geht, und trifft die besten Entscheidungen. Und wer tiefer verstehen will, muss überhaupt nicht einverstanden sein. Egal, ob es dabei um Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Familie geht.

Boris Grundl zeigt, wie wir uns von oberflächlichem Schwarz-weiß-Denken verabschieden und unseren Charakter formen. Wir lernen, wie wir klug hinhören, differenziert bewerten, Perspektiven wechseln und unsere Sicht erweitern. Wer verstanden hat, handelt aus Überzeugung. So bekommen wir Haltung, sind innerlich frei – und gewinnen.

Boris Grundl steht als junger Mann auf einem Felsen im Dschungel in Mexico. Neben ihm rauscht ein Wasserfall in einen kristallklaren See. Er springt, kommt unglücklich auf der Wasseroberfläche auf und bricht sich die Halswirbelsäule: „Ich wusste, dass ich nicht mehr der Alte war. Obwohl ich krampfhaft versuchte, an diesem Bild festzuhalten. Diesen starken, attraktiven und erfolgreichen jungen Mann gab es nicht mehr. Das konnte ich noch nicht akzeptieren.“ Wie konnte Boris Grundl aus einem Fall ins Bodenlose einen Sieg machen? Vom zu 90% gelähmten Hartz-IV-Empfänger zu einem der gefragtesten Führungsexperten Europas werden? Er musste lernen zu verstehen. Tief verstehen. Das Leben verstehen. Andere verstehen. Die Welt verstehen. Sich selbst verstehen. Der erste Schritt zum Verstehen ist Zuhören. Erst im Drehbett – mit gelähmten Gliedmaßen und Stimmbändern – begann Boris Grundl, der Welt richtig zuzuhören.

Boris Grundl
Verstehen heißt nicht einverstanden sein
Econ Verlag, Oktober 2017 / Hardcover
ISBN: 9783430202442
Erscheinungstag: 13.10.2017
Preis: €18.00 (D), €18,50 Euro (A) €14.99 (ePub)

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Kapitel

Inhalt

Wer versteht, gewinnt!

Wie führe ich ein erfülltes Leben? In Verstehen heißt nicht einverstanden sein nähert Boris Grundl sich der Antwort. Seziert die Frage Stück für Stück, bis sie freiliegt. Ohne Hülle. Ohne Dekor. Und ohne Scheu. Das Problem der modernen Welt: Sie ist so komplex geworden, dass sie für den menschlichen Geist kaum noch zu fassen ist. Die permanente Zunahme von Komplexität und Tempo zerrt an uns. Deshalb wollen die meisten jetzt und sofort zufrieden sein. Unreflektiert mit oder gegen den Strom zu schwimmen, erscheint der leichteste Weg zum Glück. Viele inszenieren lieber ein tolles Leben, als wirklich danach zu suchen. Sprechen lieber als sie zuhören, sind „beschäftigt“, wollen lieber jetzt „haben“ als noch lernen. Immer mit dem Ziel: Bestätigung von außen, schnelle emotionale Kicks und kurzfristige Ergebnisse. Mehr Oberfläche, weniger Tiefgang. Doch diese Höher-schneller-weiter-Mentalität führt in Abhängigkeit und nicht zu uns selbst. Das Trennende dominiert das Verbindende. Es entstehen Risse, Konflikte und Extreme.

 

Boris Grundl setzt auf das Konzept „flexibler, klarer, tiefer“

Wer frei sein will, muss das Leben verstehen lernen – ohne es zu beurteilen. Das ist die große Kunst und Hürde. Mehr Substanz und Wirkung, weniger Aktionismus. Verführungen zum vorschnellen Urteilen gibt es jeden Tag: Kritik vom Chef, eine Beförderung oder die Wahl zwischen Team und Einzelspieler, zwischen springen und nicht springen. Oft folgen wir dem ersten Impuls. Und schimpfen oder jubeln. Doch Boris Grundl plädiert: Hören Sie lieber erst mal zu – den anderen und sich selbst. Parken Sie die Gefühle. Urteilen Sie nicht. Durchleuchten Sie die Perspektiven und Folgen. „Von wo schaut der andere auf das Thema?“ „Wofür ist das hilfreich?“

Der Dreiklang lautet: Aufnehmen. Durchdringen. Verstehen. Erst wenn ich die Welt verstanden habe, kann ich meinen eigenen Weg darin erkennen und ihm folgen. Und wer nicht hören will, muss leider fühlen. Schmerz. Unzufriedenheit. Oder Stagnation. Nur wer die Welt stetig reflektiert, kann sie irgendwann tiefer begreifen. Und wird die lauten Frühstarter am Ende überholen.

Denn Spitzenleistung braucht immer eine tiefe und stabile Basis. Zufrieden und wirksam sein kann nur, wer nicht bei jedem Konflikt zusammenbricht. Die Welt versteht und sich treu bleibt. Verstehen ist der Erfolgsfaktor der Zukunft. Wer tief versteht, sieht klarer, worum es im Kern geht und trifft die besseren Entscheidungen.

Wer nicht hören will, muss fühlen. Doch ohne die nötige Distanz zu sich selbst, verwechseln viele „verstehen“ mit „einverstanden sein“. Wer tiefer verstehen will, muss überhaupt nicht einverstanden sein. Egal, ob es dabei um Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Familie geht. Die Aufforderung „Du Welt, verstehe mich doch!“ dominiert viel zu oft das Motiv „Ich will verstehen.“ Doch der Unterschied ist riesig. Auch Boris Grundl musste durch diese Denkschule:

 

„Verstehen ist eine Lebensaufgabe“

Wer seinen Geist nicht schult, urteilsfrei zu differenzieren, landet immer wieder in der oberflächlichen „Schwarz-Weiß-Falle“. Doch es gibt kein Richtig oder Falsch. Jeder hat seine eigene Geschichte. Seine Sicht auf die Dinge und damit seine inneren Berge. Wer lernt, Sichtweisen zu erweitern, Perspektive zu wechseln und konsequent seiner Überzeugung zu folgen, überwindet seinen eigenen, inneren Himalaja: Dort kann jeder ganz er selbst sein! Ist innerlich frei – und gewinnt. Emotional und ehrlich nimmt Boris Grundl die Leser mit auf seine eigene Reise – vom tiefen Fall bis zum Gipfelstürmer. Eindrücklich beweist er: Verstehen, ohne einverstanden sein zu müssen, entzündet die Kraft für ein freies, selbstbestimmtes und friedvolles Leben. Doch der Führungsexperte spielt Königsklasse: Boris Grundl setzt noch einen drauf, wenn er von seinem Unfall sagt, der ihn einst zu einem zu 90 Prozent gelähmten Sozialhilfe-Empfänger machte: „Ich bin mit ihm einverstanden, voll und ganz.“

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Das Leben ...

Wir Menschen laufen alle durch die gleiche Landschaft (das Leben). Doch jeder benutzt dabei seine eigene Landkarte, die im Lauf seines eigenen Lebens entstanden ist (mein Leben). Auf diesem Plan sind alle Punkte markiert, die uns am meisten geprägt haben. An ihnen versuchen wir uns zu orientieren. Dabei schließen wir oft von unserem Leben auf das Leben. Doch der Partner, Kollege oder Chef benutzt eine ganz eigene Landkarte, mit der er sich im Leben orientiert. Trotzdem wünscht sich jeder, dass jemand anderes seine Landkarte versteht. ...

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… Die Landschaft ist immer die gleiche (das Leben), nur die Orientierungspunkte sind verschieden. Je genauer wir unsere Karte mit der von anderen Menschen abgleichen, umso größer wird der Überblick über die gesamte Landschaft. Und umso genauer wird auch unsere Landkarte. Wer wirksam und glücklich werden will, muss sich dem bewusst sein. Und die Landschaft verstehen lernen. Doch die meisten Menschen wollen zuerst ihr Leben verstehen, um dann das Leben zu verstehen. Genau darin liegt der Fehler! Es funktioniert nur andersherum. Es geht zuerst darum, das Leben zu verstehen. Und danach mein Leben. Nur wer sich zuerst Gedanken über das Leben macht, finden dadurch Klarheit in seinem Leben.

Um das Leben zu verstehen, müssen Sie sich die richtigen Fragen stellen: Welches Denken und Handeln führt bei anderen zu welchen Ergebnissen (das Leben)? Welches Denken und Handeln hat bei mir zu welchem Ergebnis geführt (mein Leben)? Was kann ich verändern in meinem Denken, Fühlen und Handeln, um mein Ergebnis zu bessern? Was kann ich von anderen lernen?

... verstehen ...

In der Mitte eines Raumes stehen ein Glas und eine Flasche. Verschiedene Personen beschreiben das Szenario unterschiedlich. Einer sagt: „Die Flasche steht hinter dem Glas.“ Ein anderer: „Die Flasche steht vor dem Glas.`` Der Dritte: „Die Flasche steht links vom Glas.“ Und der letzte: „Die Flasche steht rechts vom Glas.“ Wer hat recht? Alle! Entscheidend ist nicht, was jemand sieht, sondern, von wo er auf etwas blickt. ...

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… Wer Spitzenergebnisse liefern will, muss sich bewusst sein, dass es unterschiedliche Perspektiven gibt. Mehr noch: Er muss lernen zu verstehen. Andere verstehen. Märkte und Unternehmen verstehen. Zusammenhänge verstehen. Produktion verstehen. Familie verstehen. Sinn verstehen. Menschliche Entwicklung verstehen. Transformation verstehen. Das Leben verstehen. Wer zu den Gewinnern gehören will – privat wie beruflich – ist gezwungen, sich mehr nach innen zu orientieren.

Je differenzierter ein Mensch sich selbst und seine Lebensumgebung erkennt, desto mehr bleibt er bei sich und verliert sich nicht in der Außenwelt. Je mehr er sich erkennt, desto genauer weiß er, was ihm guttut. Er wird frei. Mit zunehmender Selbstverantwortung wachsen Lebensqualität und Glück. Der Anfang macht das Verstehen. Wahres Verstehen ist ein Dreiklang: Aufnehmen. Durchdringen. Verstehen. Alle drei Schritte erfordern Reflexion, Mut und Wille zur Transformation. Wer verstehen will, muss hinhören und aufnehmen. Das geht nicht immer sofort. Und er muss dabei auf keinen Fall einverstanden sein. Das ist die Kunst.

… und Lernen-wollen

Sie haben die Wahl zwischen zwei Tüten. In einer befindet sich ein erfülltes und erfolgreiches Leben. In der anderen stecken die Fähigkeiten, ein solches Leben zu erreichen. Wonach greifen Sie? Zweiter Gedanke: Wollen Sie die Tüte mit einer Million Euro darin oder die mit der Fähigkeit, die gleiche Summe zu erwirtschaften? Die meisten entscheiden sich intuitiv für die Tüte mit dem Ergebnis. Leben, Geld, Macht. Genau hier liegt das Problem. ...

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… Die Mehrzahl der Menschen halten sich für besser als sie sind. Sie wollen nichts mehr werden, nichts mehr lernen. Und greifen daher zur jeweils ersten Tüte. Bloß nicht mehr zuhören und aufnehmen, lieber gleich haben wollen. Doch was steckt dahinter? Es gibt zwei Antworten: die Selbstwertfalle und die Selbstvertrauensfalle.

Die Selbstwertfalle zeigt sich in einer Überlegenheitsillusion. Es ist immer leichter, die Defizite anderer zu erkennen als die eigenen. Indem wir andere kleinreden, fühlen wir uns selbst besser. Deswegen denkt fast jeder, er müsste mehr verdienen: mehr Wertschätzung, mehr Liebe, mehr Geld. Wer diese Illusion auflösen will, muss zwischen klugen und dummen Vergleichen unterscheiden können. Auch die Selbstvertrauensfalle sorgt für den Griff in die „Jetzt-haben-wollen-Tüte“. Die Ursache: Tief im Innern vertrauen wir nicht darauf, dass wir es selber schaffen könnten. Deswegen bevorzugen wir das Ergebnis. Und wollen wir jetzt schon mehr sein und mehr haben. Das ist scheinbar leichter.

Hinhören, aufnehmen, lernen wird oft als Zeichen von Schwäche angesehen. Wer lernen muss, weiß noch nicht alles. Der ist noch nicht ausgebildet, noch nicht er‑wachsen. Auch vorgetäuschtes Wissen ist Macht. Das machen doch alle. Doch diese Fahrtrichtung ist eine Einbahnstraße, die nach außen und nicht nach innen führt. Und nur im Innern finden sich der Weg zu Erfüllung und zu Spitzenergebnissen.

Autor

Boris Grundl durchlief eine Blitzkarriere als Führungskraft und gehört als Führungsexperte und mitreißender Kongressredner zu Europas Trainerelite. Er ist Management-Trainer, Unternehmer, Autor sowie Inhaber der Grundl Leadership Akademie. Boris Grundl perfektionierte die Kunst, sich selbst und andere auf höchstem Niveau zu führen. Er ist ein gefragter Referent und Gastdozent an mehreren Universitäten. Seine Referenzen bestätigen seine Ausnahmestellung unter den Spitzen-Referenten. Keinem wird eine so hohe Authentizität und Tiefgründigkeit bescheinigt. Er redet Klartext, bleibt dabei stets humorvoll und bringt die Dinge präzise auf den Punkt.

Boris Grundl ist als prominenter Experte gern gesehener Gast und Protagonist in Fernsehen und Radio (u. a. ARD, ZDF, WDR, MDR, 3sat, SWR, RBB, FFH). In Großvorträgen gibt er Schülern wegweisende Impulse für ein eigenverantwortliches Leben. Er ist Gastdozent an mehreren Universitäten, schreibt regelmäßig Kolumnen in der Frankfurter Rundschau, in Wirtschaft + Weiterbildung sowie dem F&E Manager und erforscht das Thema Verantwortung. www.verantwortungsindex.de

Presse

„Boris Grundl ist einer der gefragtesten Managementtrainer Deutschland.“

ARD

„Kaum einer verkörpert die Botschaft von Krise und Überwindung so wie Boris Grundl. Er weiß, wovon er spricht.“

Sonntag aktuell

„Er gehört zu den erfolgreichsten Management-Trainern Deutschlands.“

WirtschaftsWoche

„der Entwickler“

Harvard Business Manager

„Boris Grundl ist gelebte Resilienz.“

Zukunft Training

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Verstehen heißt nicht
einverstanden sein

„Verstehen ist eine Lebensaufgabe“, sagt Menschenentwickler Boris Grundl. Er stellt dem Wahnsinn von „höher, schneller, weiter“ sein Konzept von „flexibler, klarer, tiefer“ entgegen. Mehr Substanz und Wirkung, weniger Aktionismus und Beschäftigung.

Grundl weiß, wovon er spricht: Er stand auf dem Gipfel und fiel ins Bodenlose – vom Spitzensportler zum zu 90 Prozent gelähmten Hartz-IV-Empfänger im Rollstuhl. Heute ist er einer der gefragtesten Führungsexperten Europas, glücklicher Familienvater und lebt in Spanien und Deutschland.

Boris Grundl
Verstehen heißt nicht
einverstanden sein
Econ Verlag, Oktober 2017
Hardcover
ISBN: 9783430202442
Erscheinungstag: 13.10.2017
Preis: €18.00 (D), €18,50 Euro (A)
€14.99 (ePub)

Impressum

Grundl Leadership Akademie
Inhaber: Boris Grundl
Richard Kohler Weg 8
78647 Trossingen

Fon +49. 74 25 . 32 82 – 62
Fax +49. 74 25 . 32 82 – 60
E-Mail: info@grundl-akademie.de
Internet: www.grundl-akademie.de

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a Umsatzsteuergesetz:
DE 814766025

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:
Grundl Leadership Akademie, Boris Grundl, Richard Kohler Weg 8, 78647 Trossingen.

Konzeption und Umsetzung der Website:
PS:PR Agentur für Public Relations GmbH
Grimmelshausenstr. 25
D-50996 Köln
E-Mail:   office@pspr.de
URL:       www.pspr.de

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